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Diabetes

Der Blutzuckerspiegel

Zucker kann von den menschlichen Zellen schnell in Energie umgewandelt werden. Zucker ist also eine Art Kurzzeit-Akku. Im Blut befinden sich allerdings nur 3 bis 4 Gramm, das entspricht etwa einem Teelöffel. Diesen Kurzzeit-Akku kann man leider heutzutage schnell „überladen“: Nach einem typisch „westlichen“ Frühstück oder Abendbrot gelangen deutlich zu hohe Mengen schnell abbaubare Kohlenhydrate und damit Zucker ins Blut.

 

Hohe Zuckerkonzentrationen:

  • sind schädlich für die Bauchspeicheldrüse und können  die Insulinproduktion gefährden,

  • führen zu einer Insulin-Resistenz, d.h. die Zellen können Zucker nicht mehr so gut aufnehmen,

  • erhöhen Stresshormone und

  • ein Teil des Zuckers wird in der Leber in Fett umgewandelt

 

Experten sprechen bei erhöhten Werten inzwischen von einer Glucotoxizität!

Zucker kann von den menschlichen Zellen schnell in Energie umgewandelt werden. Zucker ist also eine Art Kurzzeit-Akku. Im Blut befinden sich allerdings nur 3 bis 4 Gramm, das entspricht etwa einem Teelöffel. Diesen Kurzzeit-Akku kann man leider heutzutage schnell „überladen“: Nach einem typisch „westlichen“ Frühstück oder Abendbrot gelangen deutlich zu hohe Mengen schnell abbaubare Kohlenhydrate und damit Zucker ins Blut.

 

Hohe Zuckerkonzentrationen:

  • sind schädlich für die Bauchspeicheldrüse und können  die Insulinproduktion gefährden,

  • führen zu einer Insulin-Resistenz, d.h. die Zellen können Zucker nicht mehr so gut aufnehmen,

  • erhöhen Stresshormone und

  • ein Teil des Zuckers wird in der Leber in Fett umgewandelt

 

Experten sprechen bei erhöhten Werten inzwischen von einer Glucotoxizität!

Forschungsprojekt

Unser Körper kann mit langsam ansteigenden Zuckerwerten, die bestimmte Grenzwerte nicht übersteigen, gut umgehen. Seit bereits 150 Jahren gibt es einen Wirkstoff aus dem Apfel (Phlorizin), der die Aufnahme von Zucker im Darm bremsen kann. Allerdings wird der Wirkstoff durch Verdauungsenzyme gespalten und inaktiviert.

Nun ist nach 150 Jahren Apfelforschung ein Durchbruch gelungen: Gibt man einen Apfelextrakt zusammen mit den Bitterstoffen des Grünkohls, so funktioniert die Zuckerbremse. Die Bitterstoffe schützen den Apfel-Wirkstoff. In mehreren klinischen Studien konnte die Wirkung der Extraktmischung gezeigt werden (1,2).

 

In den Tests mussten die Probanden 104 g Weißbrot (ohne Rinde) zu sich nehmen. In der  Abb. 1 ist zu sehen, dass die Glucose-werte im Blut stark in die Höhe schnellen. An einem zweiten Messtag bekamen die Probanden kurz vor dem Weißbrot die Extraktmischung. Der Anstieg der Glucosekonzentration war deutlich geringer.

 

Zudem ist zu beobachten, dass der typische Glucose-Abfall nach einer Mahlzeit auch geringer ist. Dieser Abfall führt ansonsten leicht zu einem „Janker“ auf Süßes…

Abb. 1: Die Einnahme der Apfel/Grünkohl-Extraktmischung bremst die Aufnahme von Glucose (gestrichelte Linie) signifikant (p= 0,028). Verzehrt wurden 104 g Weißbrot.

Zuckerbremse

Die Zuckerbremse ist besonders gut geeignet für Menschen, die bereits Störungen des Zuckerstoff-wechsels aufweisen (erhöhte HbA1-Werte, Grenzwert liegt bei 5,7%). Die Extraktmischung kann zusammen mit anderen Maßnahmen wie beispielsweise mehr Bewegung, Verzicht auf Süßigkeiten, deutliche Reduzierung von Weißmehl etc. helfen, den Glucosestoffwechsel zu stabilisieren. Da der Effekt der Zuckerbremse sehr gut messbar ist, kann dies die Motivation der Probanden erhöhen.

 

Die Aufnahme von Zucker wird nur gebremst – dies ist ein Effekt, der die Ernährung „normalisiert“. Ursprünglich aß der Mensch ja sehr viel faserige Lebensmittel, die nur schwer aufzuschließen sind. Dies ist wohl der Grund dafür, dass bisher keine Nebenwirkungen durch die Einnahme des Apfel/Grünkohl-Extrakts aufgetreten sind.

Die Entwicklung der Zuckerbremse wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Die Humanstudien wurden u.a. an der TU-München durchgeführt (2).

Referenzen

 

  1. Schulze C, Bangert A, Kottra G, Geillinger KE, Schwanck B, Vollert H,  Daniel H: Inhibition of the intestinal sodium-coupled glucose transporter 1 (SGLT1) by extracts and polyphenols from apple reduces postprandial blood glucose levels in mice and humans.
    Mol Nutr Food Res. 2014; 58(9):1795-808.
     

  2. Schulze C: From molecule to men: Inhibition of intestinal glucose absorption by polyphenols and plant extracts for reducing the
    glycemic response. Dissertation TU München, 2014.